Das Busunglück in Radevormwald ist nicht durch Herzversagen des Fahrers ausgelöst worden.
Das bestätigte Oberstaatsanwalt Günther Feld genau drei Monate nach dem Unfall.
Die weiteren Ermittlungen sollen kurz vor dem Abschluß stehen.
Am heutigen Dienstagvormittag ist ein Bus des Velberters Privatunternehmers "Gerda Klingenfuß" schwer verunglückt.
Ein schwarzer Tag für den Busverkehr. Am Randgebiet des Märkischen Kreises ist heute ein Bus in Radevormwald eine 20m hohe Böschung hinabgestürzt. Es handelte sich hierbei um einen Setra 415NF Baujahr 2008.

Die Unglückslinie 626 verkehrt von Wuppertal bis nach Radevormwald. Der PU Gerda Klingelfuß welcher im Auftrag der "Busverkehr Rheinland" (also einem DB Stadtverkehr Unternehmen) fuhr, kam in höhe der Haltstelle "Wuppermarkt" von der Straße ab und stürzte in die Böschung.
Die Medien erschlagen sich zurzeit gegenseitig mit widersprüchlichen Zahlen was die Anzahl der Verletzten Fahrgäste angeht, man kann jedoch davon ausgingen das ca. 15-18 Insassen im Unfallfahrzeug saßen. Man spricht derzeit von 5 Toten! Darunter der 45-Jährige Busfahrer.
Das Bergstadtbus.de - Team hat erst vor knapp 2 Wochen ein Foto des betroffenen Fahrzeuges gemacht! Die folgenden Fotos entstanden am 09.09.2009. Der Wagen stand am Radevormwalder Busbahnhof gegen 18:15 Uhr. Wir gehen derzeit davon aus das es sich um "Jumbo 75" mit dem Kennzeichen "ME-KL-7500" handelt.
Update 16:25 Uhr: Es handelt sich um ME-KL-5700 (KOM 4160) wie man gerade eben auf dem Nachrichtensender N24 erkennen konnte


Gerade der Unternehmer Gerda Klingenfuß ist für seine liebevollen Bezeichnungen seiner Fahrzeuge in der Region bekannt, so stürzte "Jumbo 57" heute 5 Menschen in den Tod. Auf diesen Namen wurde das Fahrzeug getauft.
Bergstadtbus möchte an dieser stelle den Betroffenen und Angehörigen sein tiefstes Beileid ausdrücken. Wir fühlen mit euch! Kaum ein Mensch denkt sich in dem Moment in welchen er in einen Linienbus einsteigt, das seine letzten Minuten beginnen könnten.
Quellen: